Geschichte

Laut einem Rückblick von Oberlehrer Wilhelm Böheim liegen die Anfänge des Schulunterrichtes in Mettmach in den 80-er-Jahren des 18. Jahrhunderts, also um 1780. Den ersten Unterricht erteilten diverse Mesner im Mesnerhaus.

1822 wurde das erste Schulhaus direkt neben dem Mesnerhaus gebaut, in welchem bis zu 265 Schüler unterrichtet wurden. Durch die Einführung der allgemeinen Volksschulpflicht erfolgte 1869 eine Trennung von Schule und Kirche. Das Schuljahr begann Anfang Mai und es gab jeweils 3-wöchige Ernte- und Herbstferien.

An der Südseite des Dorfes konnte 1877 eine neue Schule mit vier Klassenzimmern und drei Lehrerwohnungen eröffnet werden. In dieser Zeit war man auf jährliche Geld- und Sachspenden von verschiedenen Seiten angewiesen um Lehrmitteln ankaufen zu können.

Im Jahr 1929 gab es das erste Mal Schulschluss mit Ende Juni und das Schuljahr begann am 1. September.

Der Turnunterricht konnte ab 1. Februar 1954 in der neuen Turnhalle erfolgen.

Im September 1959 wurde unter dem Mettmacher Lehrer Ludwig Weinberger ein Hauptschulkurs gestartet, der jedoch auf Grund vielerlei Schwierigkeiten im darauffolgenden Jahr nicht mehr weiter geführt wurde.

Die Pläne, die geplante Hauptschule im alten Volksschulgebäude unterzubringen, änderten sich 1969 zugunsten eines Hauptschulneubaues. Zu Schulschluss 1974 entschloss man sich angesichts des desolaten Zustandes des alten Schulgebäudes zum Bau einer neuen Volksschule gleich neben dem inzwischen fast fertig gestellten Hauptschulgebäude. Am 27. April 1981 fand der Umzug vom alten ins neue Schulgebäude statt.